Definition Diabetes

Der Begriff “Diabetes mellitus” ist die medizinisch korrekte Bezeichnung für die im Volksmund so genannte “Zuckerkrankheit”.

Charakteristisch für Diabetes mellitus ist ein erhöhter Blutzuckerspiegel (Hyperglykämie). Bei Nicht-Diabetikern sorgt das körpereigene Hormon Insulin dafür, dass der aus der Nahrung gewonnene Zucker (Glucose) in die Körperzellen gelangt und dort in lebensnotwendige Energie umgewandelt wird. Bei Diabetikern hingegen bleibt der Blutzuckerspiegel infolge eines Insulinmangels bzw. einer mangelnden Wirkung des vorhandenen Insulins erhöht. Experten sprechen auch von einem Zuckerstau im Blut, der mit einer Unterversorgung der Zellen einhergeht.

Die Folge: Dem Körper wird nicht ausreichend Energie zugeführt. Die Betroffenen fühlen sich müde und hungrig. Der überschüssige Zucker wird mit dem Harn ausgeschieden (Glucosurie). Daher auch der Name Diabetes mellitus – „der honigsüße Durchfluss“.
(Quelle: http:// www.mylife-diabetescare.at, Oktober 2013)

Die Anzahl der Menschen in Europa mit Diabetes, besonders Typ-2, nimmt in den letzten Jahren deutlich zu, wie die verschiedenen Diabetes-Dachverbände der einzelnen Länder feststellen. (DDG/ÖDG)

Der früher “Altersdiabetes” genannte Typ-2-Diabetes kommt zwar vorwiegend bei älteren Personen vor, es zeigt sich aber zunehmend eine Tendenz, dass auch jüngere Menschen und manchmal sogar bereits Kinder davon betroffen sind.
(Quelle: http:// www.aktive-diabetiker.at, Oktober 2013)